Sportlich nach Köln

Warum nicht Sport und einen Ausflugs- oder Einkaufstag in Köln kombinieren? Von Wuppertal aus kann man mit dem Fahrrad wunderbar über die sogenannte Balkantrasse (die eigentlich erst in Lennep beginnt. Da ich in Barmen wohne, fahre ich über den Marscheider Bach nach Lennep.) nach Opladen fahren und sich da in den Zug nach Köln setzen. Ein Tagesticket für fünf Personen kostet zur Zeit 16,50 €. Wer will kann natürlich auch noch weiter bis zur Wuppermündung bei Rheindorf fahren und dann entlang des Rheins nach Köln. Auf dem Rückweg muss man dann leider stetig leicht bergauf fahren. Dafür gibt es entlang der Strecke ein paar Einkehrmöglichkeiten, die die Rückfahrt erträglich machen. Auf jeden Fall ist es ein lohnender Ausflug für Radler.

Barmen - Opladen ca. 45 km.

31.10.17

Mit dem Kanu auf der Ruhr

Ein spontaner Kurzausflug an die Ruhr zum Kanufahren hat mir und meinem Sohn einen herrlichen Nachmittag beschert. Die meisten Kanuverleiher waren leider nicht ganz so flexibel, aber bei den Ruhrpiraten kamen auch Kurzentschlossene wie wir noch zu einem Kanuausflug. Da wir nicht so genau wussten, was uns kräftemäßig beim Paddeln erwartet, fuhren wir statt mit dem Fahrrad doch mit dem Auto nach Hattingen. Eine kurze Einweisung im Bootshandling und besonders zum Befahren der Bootsgassen bei den Staustufen - und schon paddelten wir gemächlich die Ruhr entlang. Etwas spektakulärer hätte die Fahrt sein können. Nur die Bootsgassen gaben einen kleinen Kick. Aber eine wunderbare kleine Reise zum Abspannen. Von Essen Horst ging's dann mit der S-Bahn zurück nach Hattingen. Absolut empfehlenswert.

26.07.17


Lieblingsitaliener

Allein schon wegen der selbstgemachten Nudeln in Form von Teigtaschen mit köstlicher Füllung lohnt sich der Besuch der Trattoria Lorenzo.  Die Lage lässt nicht unbedingt vermuten, was in dem Laden steckt. Schwelmer Straße 92 in Langerfeld, nicht weit von der Autobahn, klingt nicht nach "Geschmack".
Wir sind mehr oder weniger zufällig dort gelandet. Als wir eines Wochentags gegen 21 Uhr dort ankamen, wollte der Besitzer eigentlich gerade schließen, weil nichts los war.
Er lud uns aber herzlich ein, noch Platz zunehmen. Er könne nur nicht mehr alles auf der Speisekarte anbieten, weil er sein Personal schon nach Hause geschickt und sich an der rechten Hand verletzt habe. So kamen wir zu unserem ersten Pasta-Gericht mit besagten Teigtaschen. Einfach umwerfend. Es war sehr nett und wir kamen mit dem Besitzer sogar noch ein wenig ins Gespräch.
Inzwischen war ich öfters dort - es sieht so aus, als wird das mein Lieblingsitaliener - und habe auch andere Gerichte ausprobiert.
Alles exzellent zubereitet. Da der Laden nicht besonders ausgelastet scheint, also ein wahrer Geheimtipp, möchte ich die Trattoria Lorenzo nur jedem ans Herz legen.
Der weite Weg lohnt sich. 

08.02.17


Segeln mit Hindernissen

Bei einem Kurzbesuch in Kiel hatte ich kurz entschlossen mein Boot mitgenommen. Einen Landliegeplatz hatte ich mit einiger Mühe über Bekannte organisiert, denn im Olympiastützpunkt Schilksee war gerade Laser 4.7 Weltmeisterschaft. An der Küste zu segeln macht richtig Spaß. Es ging aber leider mit Hindernissen los: Segelfertig standen wir vor einer abgeschlossenen Sliprampe und mussten erst noch einen Schlüssel organisieren. Dann bekamen wir das Großsegel nicht nach oben, weil sich irgendetwas im Mast verhakt hatte. Nach insgesamt vier Mal (!) Mast legen und wieder stellen ging es endlich los. Leider ohne Spinnaker, denn bei der ganzen Aktion war - warum auch  immer - das Spifall aus dem Mast gerutscht.

02.08.16


Altersstarrsinn?

Gestern in Köln. Eine viel befahrene Durchgangsstraße. Die Ampel für die Autofahrer wird gerade grün, da machen sich 100 Meter weiter an einer zweiten Ampel, die auch gerade grün wird, zwei Senioren mit Rollator auf, die Straße zu überqueren. Sie sind also eindeutig los gelaufen, als die Fußgängerampel schon rot war. Die alte Dame war noch ganz gut zu Fuß unterwegs und kam recht flott über die Straße. Der Herr brauchte deutlich länger und verursachte einen kleinen Stau. Erstaunlich, dass niemand sich per Hupe beschwerte.

14.07.16